Bio-DE

Laura Splan's work interrogates the material manifestations of our cultural ambivalence towards the human body. Her conceptually based projects employ a range of traditional and digital techniques. She often uses found objects and appropriated sources to explore socially constructed perceptions of order and disorder. Much of her work is inspired by experimentation with materials and processes including blood, cosmetic facial peel and digital fabrication.

Bio (DE)

Laura Splan ist eine bildende Künstlerin aus Brooklyn, New York. Ihr konzeptionelles Werk  umfasst Arbeiten unterschiedlichen Mediums, wie Skulpturen, Video, Fotografie, digitale Medien, sowie Arbeiten auf Papier. Ihre Objekte und Bilder hinterfragen die bildliche und textliche, ambivalente Darstellung des menschlichen Körpers in unserer Kultur. Oft verwendet sie gefundene Objekte und Objekte aus adäquaten Quellen, um die, durch die Gesellschaft geformte  Wahrnehmung von Schönheit und Entsetzen, Ordnung und Chaos, zu erkunden. Ein Grossteil ihrer Arbeiten wird beinflusst durch ihr Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Arbeitsschritten. So beschäftitigt sie sich unter anderem mit Blut, kosmetischen Gesichtsbehandlungen sowie maschinell, von Computern erstellter Stickerei. Ihre Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Austellungskonzepten unterschiedlicher Thematik, wie Handwerk, Feminismus, Technologie, Design, Medizin und Brauchtum, gezeigt.

Splans Werk wurde bereits umfassend ausgestellt. So unter anderem im Museum of Art & Design (New York, NY), im International Museum of Surgical Science (Chicago, IL), in der New York Hall of Science (New York, NY), sowie im Museum of Contemporary Craft (Portland, OR); ferner 2011, im Rahmen einer Soloaustellung im Nicolaysen Art Museum (Casper, WY). Unter ihren in Auftrag gegebenen Werken befinden sich unter anderem eine Serie von Gemälden bestehend aus Graphit- und Seifenresten für das Center for Desease Control, sowie eine Serie maschninell, von Computern erstellter Zierdeckchen aus Spitze für die Gen Art New Media Art Exibition. An Orten wie dem Welcome Museum (London, UK) und La Specola (Florence, IT), konnte sie sich mit Hilfe des Jerome Foundation Travel Stipendiums, welches sie 2007 erhielt, mit der Geschichte medizinischer Geräte sowie der Visualisierung der menschlichen Anatomie intensiv auseinandersetzen. 2012 erhielt sie ein Künstlerstipendium für das Vermont Studio Center. Sie ist Gastdozentin für Digitale Kunst, sowie für den Schnittstellenbereich Kunst und Biologie an der Stanford University (Palo Alto, CA), am Mills College (Oakland, CA) und dem Observatory (Brooklyn, NY).

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